Rezension

Ashturia: Der Prinz und die Tarenqua – Naomi Huber

 

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|  Autor:  Naomi Huber   |  Verlag: SP   |  Seiten:  331  |  eBook/TB   | Mehr Infos   | 

 

Meine Meinung 

Das Cover finde ich super! Die Farben alleine machen schon sehr viel her, der Drache, der unschwer zu erkennen ist und dem zu urteilen, sollte es eine spannende Geschichte werden. 

 

Ich bekam beides, aber noch so viel mehr. Was für ein Buch! Einen Drachen bekam ich und was für einen! Ganz anders, als ich anfangs dachte und ich liebte dieses Drachenmädchen namens Fecyre. 

 

Schon der Anfang war toll und nach wenigen Seiten war ich total in der Geschichte drin. Schon sehr früh entwickelte sich die Spannung und wuchs stetig weiter. Ich wusste, auf was es hinauslief, das war ziemlich schnell klar, doch die riesigen Felsbrocken, die auf dem Weg dorthin auf mich warteten, und die Überraschungen wollten kein Ende nehmen. Auch, ob der Plan von Liam und Trina überhaupt gelingen würde, stand in den Sternen.

Die Autorin hat hier zwei großartige Charakter erschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich doch so wunderbar ergänzten.



“Du bist Gast in meinem Land, in meinem Haus. Und Du hast vergessen – ich bin die Königin. Du verbietest mir gar nichts, Prinz.”

 

 

Trina ist mega! Und das für ihr Alter. Sie hatte keine einfache Vergangenheit – also ein Teil davon -, dafür konnte sie mächtig stolz auf sich sein, was sie alles geschafft hatte. Eine Königin, die auf Konventionen pfeift, Stärke in jeglicher Form besitzt und einiges drauf hat. Ich mochte sie so wahnsinnig gerne und mit ehrlichen Absichten bekam man dazu noch eine gute Freundin.

Liam hingegen …. ist so ein Angsthase. Ich musste echt oft lachen über ihn, aber er ist deshalb auch total süß. Nein, er ist kein Krieger.  Er kann nicht kämpfen – zumindest nicht gut–, ist emotional, doch trotzdem wundervoll. Rücksichtsvoll und beurteilt Menschen erst nach genauem Beobachten und Kennenlernen und besitzt eine ganz bestimmte Stärke und Mut.

Was mir hier auch so besonders gut gefiel, war, dass es eine weibliche „Heldin“ gab. Die Tarenqua. Wer und was das überhaupt ist, darauf musste ich ein wenig warten und hatte es während dem Lesen sogar vergessen, weil alles so unglaublich spannend war.

 

 

“Ich werde dich nicht allein lassen.”

 

 

Wie oft saß ich da und hatte einfach nur Angst. Um Liam, um Trina. Mir schlotterten die Knie und ich bibberte vor mich hin, wenn wieder etwas Unvorhergesehenes passierte. Und das war oft der Fall. Tränen waren auch von Nöten, weil mich eine bestimmte Szene so unendlich traurig machte. Ich ließ aber nie zu, die Hoffnung zu verlieren. Und so fuhren die Emotionen weiter bergauf und bergab, ließen mich das Knistern und die Gefühle zwischen Trina und Liam spüren, aber auch die Verantwortung, die auf deren Schultern lag, sowie das Ziel, das manchmal so unerreichbar schien. 

 

 

Fazit: Eine spannungsgeladene, emotionsgeladene und durch und durch abenteuerliche Geschichte mit wundervollen Charakteren, die ich wirklich empfehlen kann!

 

 

 

 

Klappentext

 

»Mut allein reicht nicht. Glaub mir, du kannst jede Hilfe brauchen.«

Eigentlich dachte Prinz Liam, er wäre nach Ashturia geschickt worden, um eine Heirat mit Königin Trina anzubahnen. Dabei sind der schüchterne Kartograf und die kampferprobte Kriegerin so unterschiedlich wie zwei Seiten einer Münze.
Gerade, als die Königin ihm eine Abfuhr erteilt, erfährt er vom Sturz der Monarchie in seinem Heimatland. Nicht nur sein Leben, sondern ganz Fascor ist in Gefahr. Trina und das Drachenmädchen Fecyre scheinen die Einzigen zu sein, die ihm helfen können.
Aber darf er die junge Frau, die er immer tiefer ins Herz schließt, wirklich auf einer halsbrecherischen Rettungsaktion in Gefahr bringen?

 

 

Eure Patrizia

 

 

 

 

Bildquellen: Naomi Huber , eigenes Foto

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Ein Kommentar

  • Naomi Huber

    So eine tolle Rezension meines Buches, ich bin total gerührt!
    Vielen, vielen Dank für deine lieben Worte. Es freut mich unglaublich, dass du gern in Ashturia warst!
    Ganz liebe Grüße
    Naomi

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