Buch - Ein Experiment namens Liebe
Rezension

Ein Experiment namens Liebe – Elja Janus

 

Werbung / Rezensionsexemplar

|   Autor: Elja Janus  |   Verlag: SP  |   Seiten:  108   |   eBook/TB   |   Mehr Infos   |

 

 

Meine Meinung

Dieses Buch ist definitiv anders. Wie anders? Na anders eben. Schon der Aufbau alleine. Aber es passte soooo gut und war für mich umso interessanter. 

Nichts sehen zu können, sondern sich auf all seine anderen Sinne verlassen zu müssen ist schon eine …. Herausforderung, hätte ich jetzt gesagt. Aber es ist so viel mehr. Und genau das machte die Autorin mir hier bewusst. Also so richtig, richtig, mit all den dazu gehörigen Gefühlen.

 

Das ist der Moment, in dem ich die potentielle Schönheit der Finsternis begreife.

 

Die Geschichte brachte mich zum Schmunzlen, Grinsen, Lachen. Lockte mir immer wieder eine Gänsehaut hervor und ja, auch dieses bekannte Kribbeln namens Schmetterlinge im Bauch, aber noch so viel mehr. Es lag so viel Gefühl darin. Nicht nur, weil man mehr aus einer Stimme raushört, als man denkt – aber ja, auch deshalb – , sondern weil das Buch auch damit geschrieben wurde. Ich konnte alles spüren, jede einzelne Emotion. Dabei lernte ich durch die Fragen Juna und Levi sehr gut kennen. Die beiden sind soooooo … hach. Ich mag sie so unheimlich gerne. 

Spannend war es immer, weil ich nie wusste, welche Frage kommt, was die beiden tun müssen und vor allem was sie antworten würden. Und die Autorin hat wieder ganz schöne Worte mithineingepackt, wo mir so richtig warm ums Herz wurde und die unter die Haut gehen. Dass es eine Kurzgeschichte war, fiel mir absolut nicht auf, weil einfach alles stimmte. 

 

Ich sehe dich, wispert die Geste.

 

Für mich beinhaltet diese Geschichte auch eine Botschaft. Aussehen ist nicht wichtig, steht nicht an erster Stelle. Die inneren Werte zählen, sowie die Stimme, der Duft und die Anziehung. Das alles so zu erleben war einfach … nochmal hach ……. und auch, was sich daraus entwickeln kann. Auch das Ende – ich hab es mir doch schon früher gedacht – war einfach nur schön, wunderschön. Kurz dachte ich mir, ich hätte wirklich gerne noch viel mehr gelesen, aber nein. Es war perfekt! 

 

 

Fazit: Es war wunderschön, spannend, ein Abenteuer, interessant, humorvoll und mit Tiefe. Genau mein Geschmack und alles genau richtig und das, obwohl es eine längere Kurzgeschichte ist. Was man alles entdeckt, wenn man nichts sehen kann….. 

 

Mond 5

 

 

Klappentext

 

Juna & Levi

Zwei Menschen. Ein dunkler Raum. Und die Frage, ob dir dreißig Antworten das Gefühl geben können, dass Tageslicht überbewertet wird.

 

Eure Patrizia

 

 

 

 

Quellen: Elja Janus,  eigenes Foto

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